Gemeinsamen Rhythmus finden

Organisationskultur entwickeln, in der jede*r das Ruder in der Hand hat. Gemeinsam ein Umfeld schaffen, das von Begeisterung, Vertrauen und Sicherheit geprägt ist. Ein Umfeld in dem jede*r über sich hinauswachsen kann. In dem gemeinsam mehr möglich wird.

in unruhigem Wasser navigieren

Im Zeitalter der Unsicherheit braucht es Momente des Hochgefühls und der Sicherheit, der absoluten Konzentration. Erst dann wird die Bestleistung möglich, die gefordert ist.

Um diese Flow Momente erleben zu können, braucht es als Grundlage aber die richtige Balance aus Leistung und Loslassen, Anspannen und Entspannen, Individuum und Kollektiv, digitalen und analogen Arbeitsformen, Kreativität und Umsetzung.

mache ich zugänglich, was es braucht um erfolgreich im selben Boot zu sitzen!

Kaum eine Aufgabe kann in einem Unternehmen noch alleine gelöst werden. Es gilt zusammenzuarbeiten. Unterschiedliche Fähigkeiten zu kombinieren und gemeinsam mehr zu erreichen. Allerdings wird dieses Zusammenarbeiten oft als herausfordernd, gar belastend erlebt. Durch die Zusammenarbeit hat der*die Einzelne das Gefühl, hinter seinem Leistungspotential zurückzubleiben.

 

Schon das Beantworten einfacher Fragen ermöglicht oft große Erleichterung. 

In welchem Boot sitzen wir? Woran und wozu arbeiten wir?

Wohin fahren wir in unserem gemeinsamen Boot? Was ist unser Ziel?

Sind diese Punkte erst erklärt, entsteht Klarheit über Aufgaben- und Rollenverteilung. Es entwickelt sich eine konstruktives Klima in der Zusammenarbeit. Der Weg ist frei, dass im gemeinsamen Rhythmus jede*r seine Bestleistung abrufen kann. Das Kollektiv wird zur Bereicherung.

Die fachlich besten Menschen an Board zu haben ist vorteilhaft. Kollektive Bestleistung ist jedoch viel mehr als die Summe quantifizierbarer Einzelleistungen. Entscheidend ist die Gestaltung der Zusammenarbeit, das "Wie" des Miteinanders. Erst wenn jeder das Ruder in die Hand nimmt, eigenverantwortlich sein Umfeld gestaltet, sich selbst und die Anderen wahrnimmt, entsteht gemeinsamer Rhythmus. Klarheit, Vertrauen und Sicherheit schaffen dann ein Umfeld, in dem der*die Einzelne über sich hinauswachsen kann. Das gemeinsame Ergebnis wird plötzlich größer, als die Summe seiner Teile. Den Weg hin zu diesem Rhythmus und gemeinsamen Flow habe ich lern- und erlebbar gemacht. Gemeinsam im selben Boot. Metaphorisch im Seminar und Vortrag oder selbst im Ruderboot.

Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht.

Den Flow Moment im Ruderboot garantiere ich in nur 30 bis 40 Minuten gemeinsamen Ruderns, genauso wie im Seminar an Land. So wird dieses Gefühl in Körper, Geist und Seele verankert und über kontinuierliche Praxis auch im Alltag abrufbar.

Rowing is an attempt at mastery. Every workout confronts us with our doubts. We try something we cannot do. With discipline, we may demonstrate that in fact we can do it. Uncertainty can actually be a fuel; the greater the doubt, the greater the will required to overcome it. Furthermore, when an experiment in defeating doubt succeeds, it shakes the very foundation of doubting. If we go beyond what we once thought was our perimeter, then all limits are open to question. We row towards an ever-expanding horizon.

Craig Lambert, Mind over Water

© Bernhard Sieber 2020